Die Initative „Ärzteforum für das Leben Ostösterreich“

Unsere Gründung

Die Initiatve Ärzteforum für das Leben Ostösterreich ist eine Gruppe von Ärzten, die sich 2025 zusammengeschlossen hat, weil wir uns zu einer Medizin bekennen, die eine Alternative bieten kann zu den Entwicklungen unserer Zeit in Österreich. In enger Zusammenarbeit mit dem Salzburger Ärzteforum und dem Tiroler Ärzteform für das Leben haben wir uns für die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland „Ärzteforum für das Leben Ostösterreich“ genannt.

Die lange schon bestehende Praxis von 30.000 medizinischen Tötungen ungeborenen Lebens pro Jahr und die Legalisierung des assistierten Suizids im Jahr 2022 sind für uns nicht Teil einer heilsamen Medizin für den Menschen.

Auch die Zunahme der körperverletzenden Therapien zur Schaffung und Aufrechterhaltung einer künstlichen Geschlechtsidentität sehen wir mit Besorgnis. Wir sehen darin einen Widerspruch zur menschlichen Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, die wir auch durch eine Reduktion der menschlichen Existenz auf Datenkorrelationen gefährdet sehen, wenn die künstliche Intelligenz als Ersatz und nicht als Hilfsmittel ärztlichen Handelns benutzt wird.

Angesichts dieser Tendenzen möchten wir ansprechbar sein für eine der menschlichen Natur entsprechende Medizin.

Unser Leitbild

  1. Die Initiatve Ärzteforum für das Leben Ostösterreich vertritt eine Medizin für den Menschen vom Beginn seines Lebens durch Verschmelzung von Ei- und Samenzelle bis zu seinem natürlichen Ende.
  2. Wir bestärken und ermutigen unsere Mitglieder, Medizin in der hippokratischen Tradition zu praktizieren.
  3. Wir fördern eine lebensbejahende Hilfe für Schwangere in Not.
  4. Wir fördern eine lebensbejahende Palliativmedizin in jeder Lebenslage: perinatal, bei chronischer und unheilbarer schwerer Krankheit, und am Ende des Lebens. Wir lehnen aktive Sterbehilfe ab und helfen Ärzten, Patienten und deren Angehörigen bei der Erstellung von Patientenverfügungen.
  5. Wir helfen dabei, medizinische und biologische Fakten öffentlich bekannt zu machen, damit menschliches Leben und menschliche Identität erhalten und nicht zerstört werden.

Unsere ethischen Grundlagen

  • das Naturrecht*
  • die Bibel, Einheitsübersetzung
  • der Hippokratische Eid
  • die Enzykliken Humanae Vitae, Evangelium Vitae und Veritatis Splendor, sowie die Instruktion Dignitas Personae

*“Naturrecht“ wird durch die Werke der folgenden Autoren definiert:
ARISTOTELES, Nikomachische Ethik, V.
AURELIUS AUGUSTINUS, De libero arbitrio.
THOMAS VON AQUIN, Summa theologiae, Ia-IIae, QQ. 90-105 (Deutsche Thomas-Ausgabe, Bd. 13), Heidelberg 1977.
CICERO, De Officiis.
RHONHEIMER, MARTIN, Natur als Grundlage der Moral, Innsbruck, Wien 1987.
INTERNATIONALE THEOLOGISCHE KOMMISSION, Auf der suche nach einer universalen Ethik. Ein neuer Blick auf das natürliche Sittengesetz, Rom 2009.
MESSNER, JOHANNES, Das Naturrecht, Berlin 2018.
STRAUSS, LEO, Naturrecht und Geschichte, Hamburg 2022.

Bitte Unterstützen Sie unser Anliegen!

Kolleginnen und Kollegen bitten wir, diesen Anliegen durch ihre Unterschrift Gewicht zu verleihen. Auch Personen aus anderen Berufsgruppen laden wir ein, durch ihre Unterschrift  ihrer Unterstützung Ausdruck zu verleihen. Wir wollen unsere Standpunkte in der medialen Öffentlichkeit vertreten. Aktionismus liegt uns fern.